Walburga
Du warst die Nacht im Tiergarten, Erich? Deshalb sind deine Finger noch so eiskalt, und du siehst so entsetzlich müde aus. Erich, du mußt mein Portemonnaie nehmen! Erich! nein bitte, du mußt! Ich versichere dich! Was mein ist, ist dein! Sonst liebst du mich nicht, Erich! Erich, du darbst! Wenn du meine paar Groschen nicht nimmst, verweigere ich zu Hause jede Nahrung! bei Gott, ich tu’s! bis du vernünftig wirst.
Spitta
würgt Tränen hinunter. Muß sich setzen.
Ich bin nur nervös. Ich bin abgespannt.
Walburga
steckt ihr Portemonnaie in seine Hosentasche.
Nun sieh mal, Erich, deshalb habe ich dich eigentlich hier zu Frau John bestellt. Zu allem Unglück bekomme ich gestern noch hier diese gerichtliche Vorladung.
Spitta
betrachtet ein Schriftstück, das sie ihm gereicht hat.
Du? Und weshalb denn das, sag’ mal, Walburga.
Walburga
Ich bin mir sicher, daß es mit den gestohlenen Sachen auf dem Oberboden zusammenhängt. Aber es macht mich furchtbar unruhig. Wenn Papa das erfährt ... ja, was tu ich dann?