Laß mich in Ruh! beschmutze mir nich, Henerjette.
Frau John
Paul, ick konnte nich anders, ick mußte det tun. Ick war selber betrochen, denn hat ick dir in Brief nach Hamburg Bescheed jesacht. Denn warste vajnügt, und denn mocht ick nich mehr zurick und denn dacht ick, et muß sind! Et kann och uf andere Weise sind, und denn ...
John
unheimlich ruhig.
Laß mir man iberlechen, Jette. — (Er geht an eine Kommode, zieht einen Schub auf und schleudert allerlei Kinderwäsche und Kinderkleidungsstücke, die er daraus nimmt, mitten in die Stube.) — Versteht eener det, wat se Woche um Woche, Monat um Monat, janze Tage und halbe Nächte lang mit blutige Finger jestichelt hat?
Frau John
sammelt in wahnsinniger Hast die Wäsche und Kleidungsstücke auf und versteckt sie sorgfältig im Tischschub oder wo sonst.
Paul det nich! Allens kannste dun! aber reiß mich nich Fetzen von nackten Leibe!
John
hält inne, faßt sich an die Stirn, sinkt auf einen Stuhl.
Wenn det wahr is, Mutter, da schäm ick mir ja in Abjrund rin. —
Er kriecht in sich zusammen, legt die Arme über den Kopf und verbirgt sein Gesicht. Es tritt eine Stille ein.