Therese geht’s gut, außer daß sie trotz Kummer und Sorgen von Tag zu Tag dicker wird. — Mädel, Mädel, wie du duftest! — (Er drückt sie an sich.) — Weißt du auch, daß du teufelsmäßig gefährlich bist?
Alice Rütterbusch
Meinst, daß i blöd bin? Freili bin i gefährlich.
Direktor Hassenreuter
Sakra!
Alice Rütterbusch
Meinst, i sollt mir in der schönen Gegend, drei Stiegen hoch, unter an muffigen Dach, mit dir a Rendezvous geben, wann ich net wißt, daß das für uns zwei, ans wie’s andere, gefährlich is. Ibrigens hab’ i ja, Gott sei Dank, weil i halt immer a Glück haben muß, wann i schon amal auf Schleichwegen geh, auf der Treppen den Nathanael Jettel troffen, bin dem Herrn Hofschauspieler bei ei’m Haar direkt in die Arme g’rannt. Wird schon sorgen, daß das nicht unter uns bleibt, daß i di b’sucht hab.
Direktor Hassenreuter
Ich muß das Datum verschrieben haben: der Mensch behauptet, ha ha ha, ich hätte ihn ganz ausdrücklich für heut nachmittag herbestellt.
Alice Rütterbusch