Et keucht so ville mit sein Husten. Drieben bei uns wird zu ville jeroocht, Frau John.
Frau John
Ick ha dir jesacht, Selma, du kannst immer komm, ma Milch un ma Brot holen. Aber wo hier mein Adelbertchen womechlich mit Auszehrung oder derjleichen anfliejen dut, laß du det arme Wurm drieben bei seine feine Mama drieben.
Selma
weinerlich.
Mutter is jestern und heut nich zu Hause jekomm. Ick kann nachts nich schlafen mit det Kind. Helfjottchen quarrt de janze Nacht iber. Ick muß doch ma schlafen. Ick spring zum Fenster ’raus, oder ick laß Helfjottchen mitten uf de Straße und nehme Reißaus, det mir keen Polizist nich mehr finden kann.
John
betrachtet das fremde Kind.
Sieht bese aus! Mutter nimm dich ma mit det Häufchen Unglick ’n bißken an.
Frau John
resolut, drängt Selma mit dem Kinderwagen hinaus.
Marsch, fort aus der Stube. Det jeht nich, Paul. Wer Eegnet hat, kann sich mit Fremde nich abjeben. Soll de Knobben sehn, wo se bleiben dut. Wat anders is Selma! Du kannst immer rieber komm. Du kannst dir hier och hernach ’n bißken uf’s Ohr lechen.
Selma mit dem Kinderwagen ab. Frau John verschließt die Tür hinter ihr.