Warten Se, Freilein, ick muß erst ufschließen.

Frau John stellt sich, als wolle sie die Piperkarcka hinausbegleiten.

Noch bevor beide Frauen den Gang erreichen, tritt Bruno Mechelke langsam forschend aus der Tür links und bleibt stehen. Bruno Mechelke ist eher klein, als groß, hat einen kurzen Stiernacken und athletische Schultern. Niedrige, weichende Stirn, bürstenförmiges Haar, kleiner runder Schädel, brutales Gesicht mit eingerissenem und vernarbtem linken Nasenflügel. Die Haltung des etwa neunzehnjährigen Menschen ist vornübergebeugt. Große, plumpe Hände hängen an langen, muskulösen Armen. Die Pupillen seiner Augen sind schwarz, klein und stechend. Er bastelt an einer Mausefalle herum.

Bruno
pfeift seiner Schwester wie einem Hunde.

Frau John

Ick komme jleich, Bruno. Wat wiste denn?

Bruno
scheinbar in die Falle vertieft.

Ick denke, ick soll hier Fallen ufstellen.

Frau John

Haste dem Speck denn rinjemacht? — (zur Piperkarcka) — ’T is bloß mein Bruder. Erschrecken sich nicht, Freilein.