Wer da hat, Sie sehen, dem wird gegeben, Frau John.
John
während er eingießt.
Det is nich jesacht, det for Mauerpolier John sein Kind nich jesorcht wäre, meine Herrn! Aber ick rechen et mir an, meine Herrn. — (Frau Direktor und Walburga ausgenommen, ergreifen alle die Gläser.) — Wohlsein! — Mutter, nu komm, wir wolln och ma anstoßen.
Es geschieht, sie trinken.
Direktor Hassenreuter
im Ton der Rüge.
Mama, du mußt selbstverständlich mittrinken.
John
nachdem er getrunken hat, aufgeräumt.
Ick jeh nu och nich mehr nach Hamburg hin. D’r Meester mag ma ’n andern hinschicken. Ick zerjle mir schonn mit ’n Meester deswechen drei Dache rum. Ick muß mir nu wieder jleich mein Hut nehmen, hat mir wieder ma jejen sechs uf’s Büro bestellt! Wenn er nich will, denn laßt er’t bleiben: det jeht nich, det ’n Familienvater immer un ewich wech von seine Familie is. Ick ha ’n Kollegen ... et kost mir een Wort, da wer’ ick, wo se de Fundamente lechen, bei’t neue Reichstagsjebäude einjestellt. Zwölf Jahre bin ick bei meinen Meester! Et kann ja och ma wo anders sind.
Direktor Hassenreuter
klopft John ebenfalls auf die Schulter.
Sessa! ganz Ihrer Ansicht, Herr Maurerpolier. Unser Familienleben ist eine Sache, die man uns mit Geld und guten Worten nicht abkaufen kann.