Direktor Hassenreuter
Ziehen Sie doch das Notizbuch, mein guter Spitta, und schreiben Sie, bitte, hinein, daß Direktor Hassenreuter ein Esel ist! Schiller ein Esel! Goethe ein Esel! natürlich auch Aristoteles — (er fängt plötzlich wie toll zu lachen an) — und, ha ha ha! ein gewisser Spitta ein Nachtwächter!
Spitta
Es freut mich, Herr Direktor, daß Sie doch wenigstens wieder bei guter Laune sind.
Nein, Teufel, ich bin bei sehr schlechter Laune! Sie sind ein Symptom. Also nehmen Sie sich nicht etwa wichtig! — Sie sind eine Ratte! aber diese Ratten fangen auf dem Gebiete der Politik — Rattenplage! — unser herrliches neues geeinigtes Deutsches Reich zu unterminieren an. Sie betrügen uns um den Lohn unserer Mühe! und im Garten der deutschen Kunst — Rattenplage! — fressen sie die Wurzeln des Baumes des Idealismus ab: sie wollen die Krone durchaus in den Dreck reißen. — In den Staub, in den Staub, in den Staub mit euch!
Käferstein und Dr. Kegel wollen ernst bleiben, brechen indessen bald in lautes Gelächter aus, in das der Direktor hineingerissen wird. Walburga macht große Augen. Spitta behält seinen Ernst.
Nun steigt Frau John über die Leiter vom Boden herunter, nach einiger Zeit folgt ihr Quaquaro, der Vizewirt.
Direktor Hassenreuter
bemerkt Frau John, weist heftig mit beiden Armen auf sie, wie wenn er eine Entdeckung gemacht hätte.
Da kommt Ihre tragische Muse, Spitta.