[Vierter Akt]
Ein Zimmer im ersten Stock des Saalbaues von Klas Olfers Gasthaus; weiß getüncht mit zwei Fenstern in der Hinterwand. Der Blick durch diese Fenster geht frei auf die See, die wiederum wie eine blaue Wand die Rahmen so weit ausfüllt, daß nur ein kleines Stück Himmel oben sichtbar ist. Wiederum ist ein strahlend heller Herbsttag. Je eine Tür links und rechts verbindet den Raum mit anderen Gastzimmern. Er hat links an der Wand die einfache helle Holzbettstelle mit Strohsack usw. und bunter Decke. Rechts ein kleines Sofa mit Tisch davor. Eine primitive Wascheinrichtung mit Spiegel, einen Kleiderschrank, darin Mäurer, der das Zimmer inne hat, seine Garderobe unterbringt. An einigen Kleiderhaken hängen Mäurers Hut, Wettermantel, Stock usw. Auf dem Tisch, der mit einer grünlichen Decke bedeckt ist, steht eine Wasserflasche und Gläser. In einer Zimmerecke befindet sich Mäurers geschlossener Reisekoffer. Lucie sitzt am Tisch und schreibt Briefe. Hanna Elias kommt leise aus der Tür links.
Lucie:
Schläft Schilling wieder?
Hanna:
Jawohl, er schläft. Er ist eine Minute aufgewacht und hat gefragt noch Doktor Rasmussen. Wann kann Herr Rasmussen frühestens hier sein?
Lucie:
Mäurer hat gleich, noch bevor Schilling gestern den Wunsch äußerte ... gleich nach dem Anfall telegraphiert.