Was soll ich denn tun? Ich lese: Herkommen, Schilling erkrankt! — Natürlich lauf ich zu seiner Frau Eveline. Ich nahm doch an und mußte doch annehmen, daß sie besser als ich unterrichtet ist. Und wenn man als Arzt auf eine weltabgeschiedene Hallig berufen wird, so muß man doch irgend 'n Anhalt haben! Apotheke und sonstige Hilfsmittel gibt's doch hier nicht. — Du siehst übrigens auch nicht besonders aus!
Lucie
(ausweichend):
Wir haben alle wenig geschlafen.
Rasmussen:
Donnerwetter nochmal, was machen wir nu!? Ich kann mir an dieser fatalen Geschichte eine Schuld unter keiner Bedingung beimessen. Sogar ... ich habe sogar noch versucht, als ich merkte, daß Eveline nicht unterrichtet war, sie von der Reise zurückzuhalten. Schließlich und endlich: ich wußte nicht, was geschehen war, und also, da sie partout doch mitwollte, was konnte ich ernstlich dagegen tun? Ich hatte im Grunde kein Recht dazu.
Lucie:
Dem armen Schilling soll gar nichts erspart bleiben! —
Schillings Stimme