Lucie:
Das hat mir auch Rasmussen angedeutet.
(Kurzes Stillschweigen.)
Fräulein Majakin:
Herr Mäurer scheint sehr an Ihnen zu hängen, Fräulein Heil.
Lucie:
Ich betrachte Mäurer als meinen Freund und werde ihn immer dafür betrachten. Wie er sein Leben im übrigen einrichtet, kümmert mich nicht. Er ist frei! Ich verlange durchaus nichts von ihm. Ich danke Gott, daß ich durch mein bißchen Begabung immer sozusagen mein Brot finde.
Fräulein Majakin:
Ist es richtig, Sie waren angestellt zwei Winter lang in Dresden an die Opernorchester?