He, Mathies! Wat hest du woll bei die Herrgottsfrühe schon for'n Butt ut de Rois'n holt!
Stimme des Mathias:
Tschä! Det is nu nich anders, Klas Olfers.
Klas Olfers:
Ick komm gliek rut! — Spring man fix tau, Dearn. Help de Doamen ut de Karreet!
Die Magd:
Et is man bloß noch eene im Wagen drin.
Hanna Elias steht in der Flurtür. Auf dem rabendunklen Haar trägt sie einen dunklen, breiten Strohhut mit Mohnblumen garniert. Die Haut ihres Gesichtes ist von wächserner Blässe und Durchsichtigkeit. Ihre Züge sind äußerst fein und dabei intelligent. Ihre Augen sind groß, dunkel, unruhig. Über all ihren Bewegungen liegt etwas Unstätes. Sie kann die Finger nicht still halten. Ein Zug des Nachdenkens, gleichsam über ein Problem, dessen Lösung ebenso aussichtslos als unbedingt notwendig ist, befällt sie immer, sofern nicht äußere Eindrücke sie ablenken. Ihre Kleidung im ganzen zeugt von exotischem Geschmack, wie denn überhaupt der Eindruck, den sie hervorruft, fremdartig ist. Sie ist zart, eher klein als groß und gehört jenen Frauen an, bei denen nicht ohne weiteres zu entscheiden ist, ob sie die Zwanzig kaum überschritten haben, oder ob sie über die Dreißig sind.
Hanna
(gut deutsch, nur leicht fremdartig im Ausdruck):