Dr. Schimmelpfennig. Wenn man nur nicht plötzlich mal zusammenklappt. — Na! schließlich ist’s auch kein Unglück.
Loth. Hast Du denn ’ne große Praxis?
Dr. Schimmelpfennig. Ja! Mitunter komme ich erst um fünf Uhr früh zu Bett. Um sieben Uhr fängt dann bereits wieder meine Sprechstunde an.
Eduard kommt und bringt Kaffee.
Dr. Schimmelpfennig, indem er sich am Tisch niederläßt, zu Eduard. Danke Eduard! — Zu Loth. Kaffee saufe ich ... unheimlich.
Loth. Du solltest das lieber lassen mit dem Kaffee.
Dr. Schimmelpfennig. Was soll man machen?! Er nimmt kleine Schlucke. Wie gesagt — ein Jahr noch, dann — hört’s auf ... hoffentlich wenigstens.
Loth. Willst Du dann gar nicht mehr practiciren?
Dr. Schimmelpfennig. Glaube nicht. Nein ... nicht mehr. Er schiebt das Tablette mit dem Kaffeegeschirr zurück, wischt sich den Mund. Uebrigens — zeig’ mal Deine Hand. Loth hält ihm beide Hände hin. Nein? — keine Dalekarlierin heimgeführt? — Keine gefunden, wie? .... Wolltest doch immer so ’n Ur- und Kernweib von wegen des gesunden Blutes. Hast übrigens recht: wenn schon, denn schon ... oder nimmst Du’s in dieser Beziehung etwa nicht mehr so genau?
Loth. Na ob ...! und wie!