Hoffmann aufgeregt. Etwas Lieberes ... nun aber zunächst leg ab! Er versucht ihm das Umhängetäschchen abzunehmen. — Etwas Lieberes und so Unerwartetes hätte mir jetzt — er hat ihm Hut und Stock abgenommen und legt beides auf einen Stuhl neben der Thür — hätte mir jetzt entschieden nicht passiren können, — indem er zurückkommt — entschieden nicht.
Loth sich selbst das Täschchen abnehmend. Ich bin nämlich — nur so per Zufall auf Dich — er legt das Täschchen auf den Tisch im Vordergrund.
Hoffmann. Setz’ Dich! Du mußt müde sein, setz’ Dich — bitte. Weißt De noch? wenn Du mich besuchtest, da hatt’st Du so ’ne Manier, Dich lang auf das Sopha hinfallen zu lassen, daß die Federn krachten; mitunter sprangen sie nämlich auch. Also Du, höre! mach’s wie damals.
Frau Krause hat ein sehr erstauntes Gesicht gemacht und sich dann zurückgezogen. Loth läßt sich auf einen der Sessel nieder, welche rings um den Tisch im Vordergrunde stehen.
Hoffmann. Trinkst Du was? Sag’! — Bier? Wein? Cognac? Kaffee? Thee? Es ist alles im Hause.
Helene kommt lesend aus dem Wintergarten; ihre große, ein wenig zu starke Gestalt, die Frisur ihres blonden, ganz ungewöhnlich reichen Haares, ihr Gesichtsausdruck, ihre moderne Kleidung, ihre Bewegungen, ihre ganze Erscheinung überhaupt verleugnen das Bauernmädchen nicht ganz.
Helene. Schwager, Du könntest ... Sie entdeckt Loth und zieht sich schnell zurück. Ach! ich bitte um Verzeihung. Ab.
Hoffmann. Bleib doch, bleib!
Loth. Deine Frau?
Hoffmann. Nein, ihre Schwester. Hörtest Du nicht, wie sie mich betitelte?