Loth. Na, die Farbe seiner politischen Anschauungen kennst Du doch?

Hoffmann. Ja, grün.

Loth. Du kannst sie gern so nennen. Er war, dies wirst Du ihm wohl lassen müssen, ein talentvoller Jung. — Fünf Jahre hat er als Stuccateur arbeiten müssen, andere fünf Jahre dann, so zu sagen, auf eigene Faust durchgehungert und dazu kleine Statuetten modellirt.

Hoffmann. Abstoßendes Zeug. Ich will von der Kunst erheitert sein .... Nee! diese Sorte Kunst war durchaus nicht mein Geschmack.

Loth. Meiner war es auch nicht, aber er hatte sich nun doch einmal drauf versteift. Voriges Frühjahr schrieben sie da ein Denkmal aus; irgend ein Duodezfürstchen, glaub ich, sollte verewigt werden. Fips hatte sich betheiligt und gewonnen; kurz darauf schoß er sich todt.

Hoffmann. Wo da die Gewissenhaftigkeit stecken soll, ist mir völlig schleierhaft. — Für so was habe ich nur eine Benennung: Spahn — auch Wurm — Spleen — so was.

Loth. Das ist ja das allgemeine Urtheil.

Hoffmann. Thut mir leid, kann aber nicht umhin mich ihm anzuschließen.

Loth. Es ist ja für ihn auch ganz gleichgültig, was ...

Hoffmann. Ach überhaupt, lassen wir das. Ich bedauere ihn im Grunde ganz ebenso sehr wie Du, aber — nun ist er doch einmal todt, der gute Kerl; — erzähle mir lieber etwas von Dir, was Du getrieben hast, wie’s Dir ergangen ist.