Der ich yetzund nit nennen will.
Nu Helff vns got auß der not,
Der durch vns hat geliden den tot.«
Fig. 1.
Titelholzschnitt von dem »fast köstlichen spruch von der pestilencz«
von Hans Folz nach dem Münchener Exemplar.
1482 verfaßte dann Hans Folz seinen in der Litteratur mehrfach zitierten »fast köstlichen spruch von der pestilencz,« der uns in ein paar gleichzeitigen Drucken, die zu Colmar und München bewahrt werden, erhalten ist[309]. Das ganze Schriftchen umfaßt 12 Quartblätter. Bl. 1a ist leer; Bl. 1b wird von einem prächtigen, alten Holzschnitt eingenommen, auf dem in sehr realistischer Weise ein Arzt dargestellt ist, wie er eben einen von der Beulenpest Befallenen kuriert. Wir geben dieses interessante Blatt vorstehend in ⅔ der Originalgröße wieder (Fig. 1).
Bl. 2a folgt sodann ein kurzes Inhaltsverzeichnis, zugleich eine Art Vorwort, in welchem es u. a. ähnlich wie am Schlusse des Gedichtes heißt, daß der Autor seine Lehren deswegen »in reimen weis auf das alles kurczest begriffen« habe, damit »sein dest leychter gedacht vnd auswendig gelernt werd, dar durch die, welch nit erczt sint, yn vnd andern troͤstlich sein mügen«[310].
Die Einleitung auf Bl. 2b lautet:
»IN lob der heiligen trinitat,
zu er got jhesu, den vns hat