Ast amor inuisus / thaurus / prolesque biformis

Cui quatiunt mentem / cui quoque monstra prenunt

Incidot errores varios / variosque rotatio

Uoluitur in preceps / et mala multa subit

Patere et sustine.

(Hierunter steht Fig. 3.)

Die vierte Seite nimmt ein Brief des bekannten Humanisten Johannes Stabius ein, den derselbe ans Ingolstadt »diuersorio nostro litterario«, wo er lehrte, »dem doctissimo ac integerrimo viro domino Conrado Hainfogel, Nurembergen, arcium et philosophie magistro«, sandte. Er bezieht sich zuerst auf die während seines Nürnberger Aufenthaltes gepflogenen humanistischen Studien und Interessen und führt dann sein Vorhaben aus, die Ansichten der hervorragendsten Autoren über das zwischen ihnen öfters besprochene Labyrinth dem Freunde mitzuteilen und dies kurze Blatt, dem Illustrationen beigegeben seien, zu widmen. Auf diese Einleitung folgt die Aufzählung der vier Labyrinthe, die Plinius in der historia naturalis kennt, nämlich das ägyptische, das kretische, das leonische und das italienische, in dem König Porsenna beigesetzt sein soll.

Fig. 3.

Eine historisch-antiquarische Zusammenstellung der Notizen des Plinius, Herodot, Strabo, Diodorus Siculus und Virgilius bildet den Beschluß des Briefes, der in »Florentissima Achademia Ingelstadiensi« geschrieben wurde.