[66] Vgl. Bensen, Historische Untersuchungen über die ehemalige Reichsstadt Rotenburg (Nürnberg 1837), S. 19.
[67] Vgl. Giske in Schnorrs Archiv für Litteraturgeschichte X (1881) S. 13 ff.
[68] Bensen S. 397.
[69] Flugblätter aus der Zeit des siebenjährigen Krieges sind nicht eben häufig. Für jede Ergänzung seiner reichen Sammlung historischer Blätter nach dieser Richtung hin würde das germanische Museum den gütigen Spendern zu großem Danke verpflichtet sein.
[70] Eine Biographie des Malers Georg Pentz gedenkt in nicht ferner Zeit Albrecht Kurzwelly zu veröffentlichen. In seiner zu Leipzig 1895 erschienenen Inaugural-Dissertation »Forschungen zu Georg Pencz« kommt Kurzwelly noch nicht auf den Tod des Malers zu sprechen.
[71] Die Einträge in diesem Totengeläutbuche sind nach Quartalen gruppiert, weil die Abrechnung über die gezahlten Läutgelder quartalweis erfolgte. Der Eintrag über das Totengeläut, das zu Ehren des Malers Georg Pentz von den Thürmen der Sebaldskirche erklang, ist im Quartal »von Crucis bis Lucie« des Jahres 1550, also zwischen dem 15. September und 13. Dezember und zwar an 16. Stelle mit den Worten verzeichnet: »Jörg Penntz, moler, zu Pressla verschieden«.
[72] Nagler, Monogrammisten, München 1863, III. Band. S. 69.
[73] Bürgerbuch de 1496-1534, M. S. 237, Fol. 12a: Sabbato post Sixti 1523 .... Herman Unfug, gertner. Jorg Pentz, maler, juraverunt et dedit quibibet 4 fl. werung.
[74] Ein Kind aus den ersten Jahren seiner Ehe dürfte jenes »Söhnlein« gewesen sein, durch welches Pentz am 24. März 1543 ein von sich gemaltes Porträt des Kardinals Granvella in die Losungsstube schickte, um es den Losungherren zu zeigen. Nürnberger Jahresregister 1543, 1. Frage, im k. Kreisarchiv Nürnberg. J. Baader, Beiträge zur Kunstgeschichte Nürnbergs, Nördlingen 1860, I, S. 40, bringt hier die unrichtige Jahresangabe 1544. — Der von Campe erwähnte Sohn Egidius ist sonst nicht nachzuweisen. Vgl. hierzu G. W. K. Lochner, des Johann Neudörfer, Schreib- und Rechenmeisters zu Nürnberg, Nachrichten von Künstlern und Werkleuten daselbst, Wien 1875, S. 137. — Über Kinder, die dem Maler Georg Pentz nach 1532 geboren wurden, melden die Nürnberger Kirchenbücher Folgendes. I. Taufbuch von St. Sebald: Georg Pentz ein Sohn: Gedeon, (getauft) 12. Septembris 1533. Georg Pentz ein Tochter: Rachel, 22. Octobris 1534. Georgius Pentz ein Tochter: Hester, 29. July 1538. Georgius Bentz ein Son: Georgius, septimo decembris 1539. — I. Taufbuch von St. Lorenz: Jorg Penz, Margaretha: Martha, (getauft in der Woche des) dominica exaudi 1542. Jorg Pentz, Margaretha: Vergilius, dominica decima post trinitatis 1543. — II. Taufbuch von St. Sebald: Georgius Pentz ein Son: Walterus, tertio July 1546. Georgius Pentz ein Son: Albertus, 17. Juny 1547. Georg Pentz ein Son: Longinus, 30. Augusti 1548. — Es möge hiebei noch bemerkt werden, daß der Täufling den Namen in der Regel nach seinem Paten erhielt. Der Maler Vergilius Solis, die einzige Persönlichkeit, bei der sich in dieser Zeit der Vorname Vergilius in Nürnberg nachweisen läßt, hat also wahrscheinlich bei Pentz’ Sohne Vergilius Paten gestanden.
[75] Ratsmanuale 153⅔3, Heft 3, Fol. 1r. Ratsbuch 16, Fol. 13a. Der über diese Bestallung von »Jorg Benntz, Maler, Burger zu Nurmberg« unterm 31. Mai 1532 gefertigte Revers befindet sich im k. Kreisarchiv Nürnberg. Signatur: S 5 44/1r Nr. 532, Bd. 6. Seinem Wortlaut nach ist er veröffentlicht von E. Mummenhoff in den Mitteilungen des Vereins f. Gesch. d. Stadt Nürnberg, 8. Heft, 1889, S. 246.