[200] brantert = Bezeichnung für Feuerbock.

[201] Wenn Meringer, Mitt. d. Anthrop. Ges. Wien. XXIII, S. 177 sagt: »man erzählt mir, daß man in Krain einen Feuerbock für kleines Holz auf den Herd setzt, längere Scheiter aber über zwei Böcke legt. Das letztere sieht man bei Schultz (Fig. 115) nach einem altniederländischen Gemälde des Leipziger Museums«, so trifft diese letztere Bemerkung nicht zu. Auf dem betreffenden Bilde »Liebeszauber« ist nur ein Feuerbock zu sehen.

[202] Den Ausdruck »Eigenbrätler«, den ich z. B. bei Hottenroth, Deutsche Volkstrachten I, S. 88 finde, in diesem Zusammenhange zu verwerten, trage ich deshalb Bedenken, weil bei Grimm, W. B. III, 97 steht: »Eigenbrötler, m. qui rem familiarem ipse curat.« Diese letztere Form würde sich als eine Komposition mit -brot darstellen.

[203] Vgl. Nrn. 56, 86, 87, 94, 95.

[204] Vergl. Mitteilungen der Anthropolog. Gesellschaft in Wien. XXX. (1900.) S. 6b.

[205] Mit Ofenblech nicht zu verwechseln sind die »Ofeneisen« (vgl. Tucher, a. a. O. 86. »dem stathafner . . . für ofeneiszen zu vernewen«) Grimm, W. B. VII, 1159 erklärt sie gleich »Ofenanker« als »eiserne Schiene, die die steine oder kacheln des ofens zusammenhält«.

[206] Vgl. Bancalari a. a. O. S. 6b/7a.

[207] Vgl. Heyne, a. a. O. S. 167.

[208] L. Diefenbach a. a. O. S. 298a. Ibid. 93a caminus rauch lach, 251c fumigale rauchfankch Grimm. W. B. VIII, 248 fagunale.

[209] Heyne a. a. O. S. 120/1.