Ein anderer Lobspruch auf den schönen Brunnen, ebenfalls 1587 von Friedrich Beer verfaßt und dichterisch auf der gleich niedrigen Stufe stehend, wie der Weber’sche, beschäftigt sich ebenfalls eingehend mit unserem Maler[60]:

Den Brunn hat ein Maler gezirt

Mit gold und farben definirt

Von oben biss unten anns endt

Kein fleiss gespart mit seiner hendt,

Die bildt geziert als ob sie lebten

Und lebendig am brunnen schwebten,

Hat auch geziert das gitter frey

Mit schönen farben mancherley

Mit silber und mit rottem Gold,