Ich holte meine Familie kurz vor dem Raton Pass ein.
Kapitel 4
Ich, Julia Custer, hatte eine Entscheidung zu fällen. Sollte ich kämpfen oder fliehen. Würde mich der Wirt beschützen, wie er mich heute Nachmittag beschützt hatte? Würde er fähig sein mich zu beschützen? Ja, da war noch dieses Narbengesicht an der Bar, der schien auch einige Kämpfe hinter sich zu haben, und man konnte seinem Gesicht ablesen, dass ihm nicht gefiehl, was vor sich ging. Auch lachte er nicht mit den andern. Aber viel hatte er auch nicht getan.
Oder sollte ich mit dieser blinden Frau fliehen. Ich musste schnell entscheiden. Ich wollte diesem Billy Kane nicht in die Hände fallen.
"Kommen sie schon, hier sind sie nicht sicher." sagte die blinde
Indianerfrau.
"Warum sind sie überhaupt gekommen. Wie wussten sie, dass wir hier sind.
Hat sie etwa Billy Kane selber geschickt um uns in seine Hände zu locken?"
"Nein, nein, Missis. Ein sehr netter Mann hat mich geschickt. Er hat gesehen wie Billy Kane mit mehreren Burschen zurückgekehrt ist und wie er das Haus umzingelt hat. Da wurde er sehr besorgt und hat mich gefragt ob ich einen Ausweg wusste. Dann hat er mir zehn Silverdollar bezahlt um euch rauszuholen, denn er ging in den Saloon um dem Wirt zu helfen."
"Wie sah er aus, dieser nette Mann?"
"Das weiss ich nicht, Missis, ich bin doch blind."
"Oh, Entschuldigung. Also gehen wir. Jack, Sara, Lisa, seid ihr bereit?
Vergisst nichts!"