„Traurig genug, Monchen! Man hätte besser getan, an Eure Gesundheit zu denken. Wenn Du glaubst, daß das Kindern gut tut: Sekt und Delikatessen! ... Wenn Ihr keine gekriegt hättet, würde das geliebte Heinzemännchen heute wohl einen besseren Magen haben!“
„Seit wie lange hast Du eigentlich Heinrich nicht gesehn?“
„O, seit drei Jahren. Er muß jetzt über vierzehn sein. Nicht wahr?“
„Ja, grad ein Jahr jünger als ich.“
„Und bringt ihm Deine Mama immer noch frühmorgens zwei Tassen Schokolade und zwei Setzeier ans Bett?“
„O, er ißt jetzt mindestens drei Setzeier. Als Chef der Familie...“
„Nanu... Alfred?“
„Alfred hat ihm sein Erstgeburtsrecht verkauft, schon vor vier Jahren. Heinrich hat ihm dafür seine Briefmarkensammlung gegeben und seinen photographischen Apparat und noch fünfzehn Mark bar. Nachher wollte zwar Alfred die Sache wieder rückgängig machen, aber Mama...“
„Tante Mali verteidigte natürlich Heinzemännchen.“
„Richtig! Und seitdem sagt sie, das geliebte Heinzemännchen sei vermöge seiner ethischen und intellektuellen Eigenschaften weit mehr befähigt, der Erstgeborene zu sein, als Alfred. Mama bespricht auch alles mit Heinzemännchen — auch alles, was mich anbetrifft. Und das hat mich eben so wütend gemacht.“