„Ja,“ ein Angstseufzer entrang sich, aller Selbstbeherrschung zum Trotze, Monikas Brust.
„Und wir müssen doch noch üben, gnädiges Fräulein.“
„Was denn üben?“
„Na, den Kuß, den ich Ihnen zum Schlusse zu geben habe.“
Monika lachte.
„Theaterküsse brauchen nicht geübt zu werden.“
„Wenn Sie ganz lieb bitten, gebe ich Ihnen einen echten statt so einen dummen Theaterkuß, Fräulein Monika.“
„Oho, das sag’ ich Ihrer Frau.“
„Können Sie dreist. Ich würde es doch nur tun, um Ihr Stück naturalistischer herauszubringen. Denken Sie, vielleicht hängt der Erfolg Ihres Werkes davon ab.“
Monika lachte, lachte so ungezwungen und laut, wie sie es trotz aller Strafreden immer tat.