Wagin: Was machen Sie sich für Gedanken …
Mischa kommt auf die Veranda gelaufen und schreit mit einer Lebhaftigkeit, die der Freude sehr nahe kommt: Meine Herrschaften! Wissen Sie schon! Der Veterinär Tschepurnoi hat sich …
Wagin droht ihm mit der Faust: Schweigen Sie.
Mischa: … erhängt.
Lisa reißt sich aus Jelenas Armen, ruhig und deutlich: Gestern abend - gegen neun? …
Mischa: Ja, ja … an der Silberweide beim Flüßchen … Und ich dachte, Sie wüßten es nicht! Ab.
Lisa öffnet die Augen weit, sieht alle an, mit eigenartigem Ausdruck der Stimme: Ich habe es gewußt … Erinnerst du dich, Jelena! … Ich habe es gefühlt … Leise, mit Entsetzen. Nein? Nein! Ich bin es nicht gewesen … Sagt, daß ich ihn nicht getötet habe … Nein! Schreit auf. Ich habe es nicht gewollt … Nein! Sie ist im Begriff zu fallen; Wagin und Jelena heben sie auf und tragen sie ins Haus. Sie schreit, schlägt um sich und ruft in beständig beschleunigtem Tempo. Nein, nein, nein, nein … Hinter der Ecke der Veranda erscheint Roman: langsamen Schrittes und blickt in die Zimmer. Von dort kommt Luscha herausgelaufen, ganz erschreckt.
Luscha: Höre mal … du … wie heißt du? … du aus dem Rjasanschen … was machen die da?
Roman: Wieso?
Luscha: Sie schleppen das Fräulein herum und sie schreit - »nein!«