Fima:  Damit kannst du mich nicht schrecken! Der macht mir den Hof, der Herr Gehilfe!

Mischa:  Umso schlimmer für dich … Nein, Fima, ich scherze nur. Wollen wir ernsthaft miteinander reden: Fünfundzwanzig und eine Wohnung - abgemacht?

Fima:  `Gehen Sie fort - ich bin ein anständiges Mädchen …

Mischa:  Eine Närrin bist du … das ist alles! Hör mal! - ich habe einen Freund, er heißt Sotikow, und ist hübsch und reich … soll ich dich mit ihm bekannt machen.

Fima:  Zu spät! Er hat mir schon zweimal geschrieben … äh?

Mischa  ärgerlich:  Lügst du nicht? Ach, der Schuft! Nun, es gibt eben Gemütsmenschen! So eine Gemeinheit … pfui! Du, Fima, bist aber ein Prachtmädel … Ich würde dich heiraten, wenn ich nicht eine Reiche nehmen müßte …

Fima  flüsternd:  Die Herrschaft kommt … Aus dem Garten treten Lisa und Tschepurnoi hervor.

Lisa  zu Mischa:  Sie wünschen?

Mischa:  Ich habe Ihrem Dienstmädchen eingeschärft, daß sie chemische Flüssigkeiten nicht aus dem Fenster in den Garten gießen soll … Die Gartenpflanzen leiden darunter, und gerade jetzt ist's gefährlich: die Cholera, sagt man, kommt. Haben Sie nichts davon gehört?

Tschepurnoi:  Auf Wiedersehen, junger Mann!