Das Fräulein. Nein, nein, das wollen wir Ihnen nicht zumuten. Sie werden zu tun haben.

Der Baron. Ich habe jetzt nichts Wichtigers zu tun, als meinen Gast zu vergnügen.

Das Fräulein. Er wird es Ihnen nicht übelnehmen: nicht wahr, mein
Herr? (Sachte zu ihm.) Sprechen Sie doch Nein. Ich möchte gern mit
Ihnen allein gehen.

Der Reisende. Es wird mich gereuen, daß ich mich so leicht habe bewegen lassen, hierzubleiben, sobald ich sehe, daß ich Ihnen im geringsten verhinderlich bin. Ich bitte also—

Der Baron. Oh! warum kehren Sie sich an des Kindes Rede?

Das Fräulein. Kind?—Papa!—beschämen Sie mich doch nicht so!—Der Herr wird denken, wie jung ich bin!—Lassen Sie es gut sein; ich bin alt genug, mit Ihnen spazieren zu gehen.—Kommen Sie!—Aber sehen Sie einmal: Ihr Diener steht noch da, und hat die Mantelsäcke unter den Armen.

Christoph. Ich dächte, das ginge nur den an, dem es sauer wird?

Der Reisende. Schweigt! Man erzeigt Euch zuviel Ehre—

Neunter Auftritt

Lisette. Die Vorigen.