Der Reisende. So ist es doch wahr? Die Dose gehört aber mir.
Lisette. Ihnen? das habe ich nicht gewußt.
Der Reisende. Und also hat sie wohl Lisette gefunden? und meine
Unachtsamkeit ist an allen den Verwirrungen schuld? (Zu Christophen.)
Ich habe Euch auch zuviel getan! Verzeiht mir! Ich muß mich schämen,
daß ich mich so übereilen können.
Lisette (beiseite). Der Geier! nun werde ich bald klug. Oh! er wird sich nicht übereilt haben.
Der Reisende. Kommt, wir wollen—
Einundzwanzigster Auftritt
Der Baron. Der Reisende. Lisette. Christoph.
Der Baron (kömmt hastig herzu). Den Augenblick, Lisette, stelle dem
Herrn seine Dose wieder zu! Es ist alles offenbar; er hat alles
gestanden. Und du hast dich nicht geschämt, von so einem Menschen
Geschenke anzunehmen? Nun? wo ist die Dose?
Der Reisende. Es ist also doch wahr?—
Lisette. Der Herr hat sie lange wieder. Ich habe geglaubt, von wem
Sie Dienste annehmen können, von dem könne ich auch Geschenke annehmen.
Ich habe ihn sowenig gekannt, wie Sie.