Marinelli. Und können gehn!—Ja, ja, das ist das Ende vom Liede! und würd' es sein, gesetzt auch, ich wollte noch das Unmögliche versuchen. —Das Unmögliche sag ich?—So unmöglich wär' es nun wohl nicht; aber kühn!—Wenn wir die Braut in unserer Gewalt hätten, so stünd' ich dafür, daß aus der Hochzeit nichts werden sollte.
Der Prinz. Ei! wofür der Mann nicht alles stehen will! Nun dürft' ich ihm nur noch ein Kommando von meiner Leibwache geben, und er legte sich an der Landstraße damit in Hinterhalt und fiele selbst funfziger einen Wagen an, und riss' ein Mädchen heraus, das er im Triumphe mir zubrächte.
Marinelli. Es ist eher ein Mädchen mit Gewalt entführt worden, ohne daß es einer gewaltsamen Entführung ähnlich gesehen.
Der Prinz. Wenn Sie das zu machen wüßten, so würden Sie nicht erst lange davon schwatzen.
Marinelli. Aber für den Ausgang müßte man nicht stehen sollen.—Es könnten sich Unglücksfälle dabei ereignen.
Der Prinz. Und es ist meine
Art, daß ich Leute Dinge verantworten lasse, wofür sie nicht können!
Marinelli. Also, gnädiger Herr—(Man hört von weitem einen Schuß.) Ha! was war das?—Hört' ich recht?—Hörten Sie nicht auch, gnädiger Herr, einen Schuß fallen?—Und da noch einen!
Der Prinz. Was ist das? was gibt's?
Marinelli. Was meinen Sie wohl?—Wie, wann ich tätiger wäre, als Sie glauben?
Der Prinz. Tätiger?—So sagen Sie doch.