Franziska
Ja nun, gnädiges Fräulein; was ist zu tun?—So hören Sie nur, Herr
Wirt—aber daß es ja unter uns und der Polizei bleibt!—

Fräulein
Was wird ihm die Närrin sagen?

Franziska
Wir kommen, dem Könige einen Offizier wegzukapern—

Wirt
Wie? was? Mein Kind! mein Kind!—

Franziska
Oder uns von dem Offiziere kapern zu lassen. Beides ist eins.

Fräulein Franziska, bist du toll?—Herr Wirt, die Nasenweise hat Sie zum besten. —

Wirt Ich will nicht hoffen! Zwar mit meiner Wenigkeit kann sie scherzen so viel, wie sie will; nur mit einer hohen Polizei—

Fräulein Wissen Sie was, Herr Wirt?—Ich weiß mich in dieser Sache nicht zu nehmen. Ich dächte, Sie ließen die ganze Schreiberei bis auf die Ankunft meines Oheims. Ich habe Ihnen schon gestern gesagt, warum er nicht mit mir zugleich angekommen. Er verunglückte zwei Meilen von hier mit seinem Wagen und wollte durchaus nicht, daß mich dieser Zufall eine Nacht mehr kosten sollte. Ich mußte also voran. Wenn er vierundzwanzig Stunden nach mir eintrifft, so ist es das längste.

Wirt
Nun ja, gnädiges Fräulein, so wollen wir ihn erwarten.

Fräulein Er wird auf Ihre Fragen besser antworten können. Er wird wissen, wem und wie weit er sich zu entdecken hat; was er von seinen Geschäften anzeigen muß und was er davon verschweigen darf.