„Ach, wenn es dann nur ein angenehmer Gesellschafter ist, mit dem man wenigstens reden kann,“ dachte er.
„Aha!“ rief er plötzlich hocherfreut aus, beide Arme hochhebend. „Ah, der liebe Besuch! Wie freue ich mich über dich!“ rief er und erkannte Stefan Arkadjewitsch.
„Jetzt werde ich sofort erfahren, ob sie schon verheiratet ist, oder wann dies der Fall sein wird,“ dachte er. An diesem herrlichen Frühlingstag fühlte er, daß ihn die Erinnerung an sie gar nicht mehr schmerzte.
„Wie; hast du mich nicht erwartet?“ frug Stefan Arkadjewitsch, den Schlitten verlassend, auf Rock, Wange und Brauen ganz bedeckt mit Schmutz, aber in heiterster Laune und bei bester Gesundheit.
„Ich bin gekommen, um dich erstens zu besuchen,“ sagte Stefan Arkadjewitsch, den Freund umarmend und küssend, „zweitens, auf den Anstand zu gehen, und drittens meinen Wald in Jerguschowo zu verkaufen.“
„Reizend! Und welchen Frühling haben wir dazu! Bist du gar noch im Schlitten angekommen?“
„Mit dem Wagen geht es noch schlechter, Konstantin Dmitritsch,“ antwortete der Lewin bekannte Jamschtschik.
„Nun, ich freue mich herzlich, überaus über deine Ankunft,“ lächelte Lewin treuherzig wie ein Kind.
Er führte seinen Gast in das Gastzimmer, in welches auch das Gepäck Stefan Arkadjewitschs gebracht wurde; ein Reisesack, ein Gewehr in Lederüberzug, eine Cigarrentasche; und verließ diesen dann, damit er sich waschen und umkleiden könne, während er selbst sich einstweilen nach dem Kontor begab, um über das Pflügen und den Kleber Rücksprache zu nehmen.
Agathe Michailowna, stets außerordentlich um die Reputation des Hauses besorgt, trat ihm im Vorzimmer mit Fragen über das Abendessen in den Weg.