„Ich hätte durchaus nichts dagegen. Wunderbar, welchen Appetit man so auf dem Lande verspürt. Hast du Rjabinin nicht eingeladen, mit uns zu essen?“

„Zum Teufel mit dem!“

„Wie du den aber auch behandelt hast!“ sagte Oblonskiy, „nicht einmal die Hand hast du ihm gegeben. Weshalb kann man denn das nicht?“

„Deshalb, weil ich einem Lakaien keine Hand gebe, und ein Lakai noch immer hundertmal besser ist, als dieser Mensch.“

„Wie du doch bist; stets auf den Hinterfüßen! Was sagt hierzu der gesellschaftliche Verkehr?“ erwiderte Oblonskiy.

„Wer solchen mit ihm pflegen will, — dem wünsche ich wohl bekomms, mir ist er widerlich.“

„Du bist eben, wie ich sehe, durchaus Opponent.“

„Mag sein; ich habe niemals darüber nachgedacht, was ich eigentlich bin. Ich bin — Konstantin Lewin — weiter nichts.“ —

„Und zwar ein Konstantin Lewin, welcher nicht besonders bei Laune ist,“ sagte Stefan Arkadjewitsch lächelnd.

„Ja wohl, ich bin nicht bei Laune, und willst du wissen, weshalb? Wegen deiner — entschuldige mich — deiner Dummheit bei dem Verkauf des Waldes.“