Wronskiy blickte die beiden an und runzelte die Stirn, dann begann er, als hätte er sie nicht bemerkt, sich lesend über sein Buch zu beugen und dabei zu essen.
„Wie, vertiefst du dich in die Arbeit?“ wandte sich der dicke Offizier an ihn, sich neben ihm niedersetzend.
„Wie du siehst,“ versetzte Wronskiy mürrisch, seinen Mund abwischend und ohne den Blick zu dem Fragenden zu erheben.
„Fürchtest du denn nicht, zu stark zu werden?“ frug der andere, für den jüngeren Offizier einen Stuhl herbeirückend.
„Wie?“ erwiderte Wronskiy unwirsch, eine Grimasse der Mißstimmung machend und seine dichten Zähne zeigend.
„Ob du nicht fürchtest dick zu werden?“
„Kellner! Xeres!“ befahl Wronskiy, ohne zu antworten; legte das Buch auf die andere Seite und fuhr fort, zu lesen. Der ältere Offizier ergriff die Weinkarte und wandte sich nach seinem jüngeren Begleiter.
„Wähle dir selbst, was du trinken willst,“ sagte er, diesem die Karte reichend und ihn anblickend.
„Bitte Rheinwein,“ antwortete derselbe, schüchtern nach Wronskiy schielend und sich bemühend, mit den Fingern die kaum erst sprossenden Spitzen des Schnurrbartes zu erfassen.
Als er bemerkte, daß Wronskiy keine Notiz von ihm nahm, erhob sich der junge Offizier.