„Wovon mögen sie sprechen, und weshalb fangen sie keine Reihe mehr an?“ dachte Lewin, der gar nicht daran gedacht hatte, daß die Bauern ohne Unterbrechung jetzt schon nicht weniger als vier Stunden gemäht hatten und nun frühstücken mußten.

„Frühstücken, Herr,“ sagte der Alte zu ihm.

„Schon Zeit? Gut, frühstücken wir!“

Lewin gab Tit seine Sense und schritt zusammen mit den Arbeitern die nach dem Frühstücksbrot zu ihren Röcken gingen, durch die leicht vom Regen besprühten Schwaden auf der abgemähten Fläche nach seinem Pferde. Hier erst fiel ihm ein, daß er gar nicht an das Wetter gedacht und der Regen ihm das Heu naß gemacht habe.

„Er wird es verderben,“ sagte er.

„O, nein, Herr,“ antwortete ihm der Alte und fügte in der russischen Bauernregel hinzu: „W doždj kosi, w pogodu grebi!“

Lewin band sein Pferd los, und ritt heim, um Kaffee zu trinken.

Sergey Iwanowitsch war soeben erst aufgestanden. Nachdem Lewin den Kaffee zu sich genommen, ritt er wieder hinaus zur Heuernte, bevor noch Sergey Iwanowitsch sich angekleidet hatte und im Speisezimmer erschienen war.

5.