„Ja wohl, versteht sich. Aber was ist — ich beharre ja gar nicht auf meiner Meinung,“ antwortete Lewin mit kindlichem, schuldbewußten Lächeln. — „Worin habe ich denn gestritten?“ dachte er bei sich. „Freilich ich habe recht und er hat recht, und so ist alles gut. Aber jetzt nur noch ins Kontor und Anordnungen treffen.“ Er erhob sich, dehnte sich und lächelte.

Sergey Iwanowitsch lächelte gleichfalls.

„Du willst mir aus dem Wege gehen; gehen wir zusammen,“ sagte er, im Wunsche, sich nicht von dem Bruder zu trennen, von dem es ihn mit Frische und strotzender Kraft anmutete, „komm, laß uns zusammen nach dem Kontor gehen, wenn du dorthin mußt.“

„Alle Heiligen!“ rief Lewin aus, so laut, daß Sergey Iwanowitsch erschrak.

„Was; was hast du?“

„Was macht die Hand der Agathe Michailowna?“ frug Lewin, sich vor den Kopf schlagend. „Die habe ich ja ganz vergessen!“

„Sie ist weit besser geworden.“

„Nun, gleichwohl muß ich doch einmal zu ihr laufen. Bevor du den Hut aufgesetzt hast, werde ich wieder zurückgekehrt sein.“

Wie eine Dreschmaschine mit den Absätzen polternd, eilte er zur Treppe hinab.