„Es war ebenso bei der Gräfin Polj, Herr. Man kurierte an einem Kinde herum und es zeigte sich, daß dasselbe einfach hungrig war; die Amme hatte keine Milch, Herr.“
Aleksey Aleksandrowitsch dachte nach und begab sich, nachdem er noch einige Sekunden verharrt hatte, nach der zweiten Thür. Das kleine Kind lag mit zurückgeworfenem Köpfchen, sich auf den Armen der Amme krümmend, und wollte weder die ihm dargebotene schwellende Brust nehmen, noch sich beruhigen lassen, obwohl die Amme und Kinderfrau über den Säugling gebeugt, ihre Besänftigungsversuche vereinten.
„Noch immer nicht besser?“ frug Aleksey Aleksandrowitsch.
„Sehr unruhig,“ antwortete flüsternd die Kinderfrau.
„Miß Edward meint, daß möglicherweise die Amme keine Milch hat,“ fuhr er fort.
„Das glaube ich auch, Aleksey Aleksandrowitsch.“
„Aber weshalb sagt Ihr das nicht?“
„Wem sollte man es sagen? Anna Arkadjewna sind noch immer krank,“ versetzte die Kinderfrau mürrisch.
Die Kinderfrau war eine alte Dienerin im Hause, und in diesen einfachen Worten schien Aleksey Aleksandrowitsch ein Hinweis auf seine Situation zu liegen.