Das Achselzucken und Lächeln brachten Lewin nicht auf, „was bleibt ihm weiter übrig?“ dachte dieser.

„Ich werde ihn sofort zu Euch schicken.“

„Was ist das für ein Unsinn,“ sagte Stefan Arkadjewitsch der von dem Freunde erfahren hatte, daß man ihn aus dem Hause jage, zu Lewin, als er diesen im Garten fand, wo er, die Abfahrt des Gastes erwartend, spazieren ging.

Mais c'est ridicule! Was für eine Fliege hat dich denn gestochen. Mais c'est du dernier ridicule! Was ist dir darin erschienen, daß ein junger Mann“ —

Die Stelle, an welcher Lewin die Fliege gestochen hatte, schmerzte aber offenbar noch, da derselbe abermals bleich wurde, als Stefan Arkadjewitsch ihm die Ursache klarmachen wollte, und diesen hastig unterbrach.

„Bitte, erkläre mir keine Ursache! Ich kann nicht anders! Es thut mir sehr leid um deinet- und seinetwillen, aber ihm, glaube ich, verursacht es kein großes Herzeleid, abreisen zu müssen, während mir und meiner Frau seine Gegenwart unangenehm ist.“

„Es ist dies aber eine Beleidigung für ihn! Et puis c'est ridicule!“

„Auch für mich ist es beleidigend und peinlich! Und doch bin ich an nichts schuld, und habe keinen Grund, leiden zu sollen!“

„Das hätte ich nicht von dir erwartet! On peut être jaloux, mais à ce point, c'est du dernier ridicule!“

Lewin wandte sich schnell um und ging von ihm hinweg in die Tiefe der Allee, wo er seinen Spaziergang allein auf und abwärts fortsetzte. Bald vernahm er das Rollen des Tarantaß und sah hinter den Bäumen hervor, wie Wasjenka, auf Heu sitzend, denn leider gab es keine Sitzbank in dem Tarantaß, mit seiner schottischen Mütze, von den Stößen in die Höhe schnellend, durch die Allee fuhr.