Nachdem Stefan Arkadjewitsch die Dame des Hauses und Aleksey Aleksandrowitsch begrüßt hatte, blickte er nochmals unwillkürlich nach dem unbekannten Manne.

„Monsieur Landau,“ wandte sich die Gräfin an denselben mit einer Oblonskiy verblüffenden Weichheit und Rücksichtnahme, und machte die beiden miteinander bekannt.

Landau hatte sich schnell umgeblickt, war herangekommen, und hatte lächelnd in die ausgestreckte Rechte Stefan Arkadjewitschs eine unbewegliche, schwitzende Hand gelegt, trat aber dann sogleich hinweg und sah wieder die Porträts an. Die Gräfin und Aleksey Aleksandrowitsch wechselten einen ausdrucksvollen Blick.

„Ich bin sehr erfreut, Euch zu sehen, insbesondere heute,“ sagte die Gräfin Lydia Iwanowna, Stefan Arkadjewitsch einen Platz neben Karenin anweisend.

„Ich habe Euch mit ihm als einem Landau bekannt gemacht,“ sprach sie mit leiser Stimme, den Franzosen und dann sogleich Aleksey Aleksandrowitsch anblickend, „doch eigentlich ist er Graf Bessuboff, wie Ihr wahrscheinlich wißt. Er liebt indessen diesen Titel nicht.“

„Ja, ich habe davon gehört,“ antwortete Stefan Arkadjewitsch, „man sagt, er habe die Gräfin Bessubowa vollständig wiederhergestellt.“

„Sie war jetzt bei mir, sie ist so zu beklagen,“ wandte sich die Gräfin an Aleksey Aleksandrowitsch. „Diese Trennung ist für sie entsetzlich. Es ist ein solcher Schlag für sie.“

„Reist er denn bestimmt ab?“ frug Aleksey Aleksandrowitsch.

„Ja; er geht nach Paris; gestern hat er die Stimme gehört,“ sagte die Gräfin Lydia Iwanowna, Stefan Arkadjewitsch anblickend.