„Ja, dort sind Leute nötig,“ sprach er, mit den Augen lachend. Sie begannen nun, von der letzten Nachricht vom Kriegsschauplatz zu sprechen, verbargen aber voreinander ihre Unwissenheit darüber, gegen wen sie morgen die Entscheidungsschlacht erwarteten, nachdem die Türken der letzten Nachricht gemäß auf allen Punkten geschlagen waren. So trennten sie sich denn beide, ohne ihre Meinung ausgesprochen zu haben.
Nachdem Katawasoff in seinen Waggon zurückgekehrt war, erzählte er, Sergey Iwanowitsch unwillkürlich ausweichend, von seinen Beobachtungen der Freiwilligen, die sich ihm als vorzügliche Burschen erwiesen hatten.
Auf der großen Station in einer Stadt begrüßte wieder Gesang und Zuruf die Freiwilligen, wieder erschienen Sammelnde beiderlei Geschlechts mit Büchsen, die vornehmen Damen des Gouvernements brachten den Freiwilligen Bouquets und begleiteten sie zum Büffett, doch war alles das bei weitem matter und in geringerem Maßstabe angelegt als in Moskau.
4.
Während des Aufenthalts in der Gouvernementsstadt ging Sergey Iwanowitsch nicht ans Büffett, sondern schritt auf dem Bahnsteig auf und nieder.
Als er zum erstenmal am Coupé Wronskiys vorüberkam, bemerkte er, daß das Fenster zugezogen war, bei nochmaligem Passieren desselben indessen erblickte er die alte Gräfin am Fenster, welche Koznyscheff zu sich rief.
„Ich fahre auch mit und begleite ihn bis Kursk,“ sagte sie.
„Ich habe schon gehört,“ antwortete Sergey Iwanowitsch, an ihrem Fenster stehen bleibend und in dasselbe hineinblickend. „Welch schöner Zug von ihm,“ fügte er hinzu, nachdem er bemerkt hatte, daß Wronskiy nicht im Coupé war.
„Ja, was blieb ihm nach seinem Unglück zu thun übrig?“