Maria. Was kann ich dabei machen? Was soll ich anfangen? Wir müssen doch alle leben. Sind jetzt sieben Kinder. Wenn man ihnen nicht ab und an zu Hause ein kleines Vergnügen bietet, stellen sie Gott weiß was an. Ich bin nur glücklich, daß es mit Ljuba so gekommen ist.

Alexandra. Hat er schon seinen Antrag gemacht?

Maria. So ungefähr. Er hat mit ihr gesprochen, und sie hat ihm ihr Jawort gegeben.

Alexandra. Das ist wieder ein schwerer Schlag für ihn.

Maria. Aber er weiß es doch. Muß es längst wissen.

Alexandra. Er kann ihn nicht ausstehen.

Maria (zu den Dienern). Stellen Sie die Früchte aufs Büfett. – Wen? Alexander Michailowitsch? Natürlich liebt er ihn nicht, weil Alexander der verkörperte Widerspruch gegen all seine Theorien ist: ein lieber, guter, angenehmer Mensch und dabei Weltmann. Ach, dieser unglückliche Boris, der wie ein Alp auf mir lastet – was macht er eigentlich?

Alexandra. Lisa war bei ihm. Er ist immer noch »dort«. Soll schrecklich abgemagert sein; die Ärzte fürchten für sein Leben oder seinen Verstand.

Maria. Den hat er mit seinen Ideen tatsächlich so weit gebracht. Warum mußte er zugrunde gehen! Ich habe die Verbindung übrigens nie gewünscht.

Ein Klavierspieler (tritt ein).