Lisa (liest). »Ich schreibe Ihnen und bitte Sie, Nikolai Iwanowitsch Mitteilung zu machen. Ich bedaure die Verirrung, in der ich offen von der heiligen, griechisch-katholischen Kirche abgefallen bin, und freue mich, in ihren Schoß zurückgekehrt zu sein. Ihnen und Nikolai Iwanowitsch wünsche ich dasselbe. Bitte, verzeihen Sie mir.«
Nikolai. Wie wird man den Ärmsten gequält haben! Trotzdem ist es schrecklich.
Lisa. Dann möchte ich Ihnen noch sagen, daß die Fürstin da ist. Sie kam schrecklich erregt zu mir nach oben und will Sie unter allen Umständen sprechen. Sie kommt von ihrem Sohn. Ich glaube, es ist besser, Sie empfangen sie nicht. Was kann aus der Unterredung herauskommen?
Nikolai. Nein, bring sie nur her. Dies scheint heute ein schrecklicher Tag der Prüfungen zu sein.
Lisa. Also ich hole sie. (Sie geht ab.)
Neunter Auftritt.
Nikolai Iwanowitsch allein.
Nikolai. Ja, ja, nur stets daran denken, daß das Leben im Dienste des Höchsten besteht, daß, wenn Er mir Prüfungen schickt, es geschieht, weil Er mich für stark genug hält, sie zu ertragen. Sonst wären es keine Prüfungen … Vater! hilf mir, nicht meinen, sondern Deinen Willen zu tun.
Die Fürstin (tritt ein).