Maria. Und der Priester, der Priester ist auf seiner Seite!

Fürstin. Ja, das habe ich gestern bemerkt.

Maria. Deshalb ist auch meine Schwester nach Moskau gefahren, um mit dem Notar zu sprechen und hauptsächlich, um Pater Gerassim mitzubringen, der ihn überzeugen soll.

Fürstin. Ja, ich denke auch, das Christentum besteht nicht darin, seine Familie ins Unglück zu stürzen.

Maria. Leider glaubt er auch dem Pater nicht. Er ist so bestimmt in allem, und wenn er spricht, kann ich ihm nichts erwidern. Das ist ja das Schreckliche, daß es mir stets vorkommt, als hätte er recht.

Fürstin. Das kommt daher, daß Sie ihn lieben.

Maria. Ich weiß nicht, woher es kommt; jedenfalls ist es schrecklich. Auf diese Weise bleibt alles unentschieden. Das soll nun Christentum sein.

Wärterin (tritt ein).

Dritter Auftritt.

Die Vorigen. Wärterin.