Ljuba. Das ist nicht möglich.

Boris (zerstreut). Musik … Nein, ich liebe sie, oder besser, ich bin ihr nicht feind. Ziehe aber etwas Einfacheres vor, zum Beispiel ein schlichtes Lied.

Tonja. Wieso? Ist denn diese Sonate nicht reizend?

Boris. Sie scheint mir nicht wichtig. Ich beneide die Leute, die solchen Dingen Wichtigkeit beimessen.

(Auf dem Tische stehen Süßigkeiten.)

Alle (essen davon).

Lisa. Das finde ich nett: ein Bräutigam und dann diese Süßigkeiten …

Boris. Daran bin ich unschuldig. Das hat Mama besorgt.

Tonja. Ich finde es sehr nett.

Ljuba. Musik ist dadurch wertvoll, daß sie ergreift, erhebt und die Wirklichkeit vergessen macht. Wie düster war vorhin alles – nun hast du gespielt, und plötzlich ist es ringsum licht geworden. Wirklich licht geworden.