Der Priester und Nikolai (küssen sich).

Nikolai. Haben Sie wirklich ein Ende gemacht?

Priester. Ich konnte nicht länger.

Nikolai. So schnell hatte ich das nicht erwartet.

Priester. Es ging nicht anders. In unserem Beruf kann man nicht indifferent sein. Man soll die Beichte abnehmen, das Abendmahl reichen – und wenn man erkannt hat, daß das alles nicht die Wahrheit ist …

Nikolai. Und was wird jetzt?

Priester. Jetzt fahre ich zum Bischof, zum Examen. Ich fürchte, man schickt mich ins Kloster Solowezk. Anfangs dachte ich daran, ins Ausland zu fliehen. Wollte Sie um Ihre Unterstützung bitten. Dann kam ich zur Besinnung: es wäre Kleinmut. Das einzige ist: meine Frau.

Nikolai. Wo ist sie?

Priester. Zu ihrem Vater gereist. Ihre Mutter war bei uns und hat das Söhnchen mitgenommen. Das tat weh. Ich hätte ihn gern … (Er stockt, drängt die Tränen zurück.)

Nikolai. Helf Gott Ihnen. Werden Sie bei uns bleiben?