Achter Auftritt.
Die Vorigen und der Geistliche.
Gendarmerieoffizier. Ich denke, ich kann hier Schluß machen. Ich halte Sie nicht für gefährlich und nicht zu unserem Ressort gehörig. Wünsche Ihnen, daß Sie bald freikommen. Grüße Sie. (Gibt ihm die Hand.)
Boris. Ich möchte Ihnen noch eins sagen. Verzeihen Sie mir, aber ich kann nicht anders. Warum haben Sie diese schlimme, böse Tätigkeit gewählt? Ich möchte Ihnen raten, sie aufzugeben.
Gendarmerieoffizier (lächelnd). Ich danke Ihnen für Ihren Rat. Das hat seine Gründe. Also, ich empfehle mich. Batjuschka, ich trete Ihnen meinen Platz ab. (Er geht mit dem Schreiber ab.)
Neunter Auftritt.
Die Vorigen ohne Gendarmerieoffizier und Schreiber.
Priester. Wie können Sie nur der Obrigkeit solchen Kummer machen? Ihre Christenpflicht nicht erfüllen, dem Zaren und Vaterlande nicht dienen?
Boris (lächelnd). Gerade weil ich meine Christenpflicht erfüllen will, kann ich nicht Soldat sein.
Priester. Warum nicht? Es heißt doch: »Wer sein Leben hingibt für seine Freunde, der ist ein wahrer Christ …«