Kinderfrau: Ich geh schon, ich geh schon. (Ab.)
Vierter Auftritt
Anna Pawlowna und Sascha.
Anna Pawlowna: Die Kinderfrau sagt, sie weint immerzu. Daß sie sich immer noch nicht beruhigen kann!
Sascha: Nein, Mama, über Sie muß man sich wirklich wundern. Sie soll sich von ihrem Manne, dem Vater ihres Kindes, lossagen, und Sie verlangen, sie solle dabei ruhig sein!
Anna Pawlowna: Daß sie dabei ruhig sein soll, verlange ich nicht. Aber was geschehen ist, das ist geschehen. Wenn ich als Mutter es nicht nur zugelassen habe, sondern mich sogar darüber freue, daß meine Tochter sich von diesem Manne lossagt, so muß er das doch wohl verdienen. Nicht grämen sollte sie sich, sondern sich freuen, daß sie von einem so schlechten Subjekte, von einem solchen Goldmenschen frei kommt.
Sascha: Mama, warum reden Sie so? Sie wissen ja doch, daß das nicht wahr ist. Er ist kein schlechter, sondern im Gegenteil ein vortrefflicher, ganz vortrefflicher Mensch, trotz seiner Schwächen.
Anna Pawlowna: Na ja, ein vortrefflicher Mensch! Sobald er nur Geld in die Hände bekommt, sei es eigenes oder fremdes ...
Sascha: Mama, er hat nie fremdes Geld genommen.