„Wir fahren ja schon wieder falsch,“ sagte Wasili Andrejitsch.

„Was?“

„Es sind keine Merkstangen zu sehen. Wir müssen wieder vom Wege abgekommen sein.“

„Wenn wir vom Wege abgekommen sind, müssen wir ihn wiedersuchen,“ antwortete Nikita kurz, stand auf und begann wieder, mit seinen einwärts gedrehten Füßen behend ausschreitend, durch den Schnee zu wandern. Lange ging er so hin und her, indem er bald aus dem Gesichtskreise verschwand, bald wieder auftauchte und wieder verschwand; endlich kehrte er zurück.

„Da ist kein Weg; vielleicht weiter nach vorn,“ sagte er und setzte sich auf den Schlitten.

Es fing schon an merklich dunkel zu werden. Das Schneetreiben hatte nicht zugenommen, aber sich auch nicht verringert.

„Wenn wir doch wenigstens die Bauern hörten, die wir vorhin trafen,“ sagte Wasili Andrejitsch.

„Die haben uns nicht eingeholt; also müssen wir weit vom Wege abgekommen sein. Aber vielleicht haben die sich auch selbst verirrt,“ bemerkte Nikita.

„Wohin sollen wir denn nun fahren?“ fragte Wasili Andrejitsch.

„Wir müssen dem Pferde seinen eigenen Willen lassen,“ antwortete Nikita. „Es wird uns schon irgendwohin bringen. Geben Sie mir die Leine.“