Wasili Andrejitsch schwieg, als ob er jetzt alle weiteren Entscheidungen seinem Knechte anheimstelle. Nachdem Nikita seine Stiefel wieder angezogen hatte, nahm er die Beine in den Schlitten herein, zog seine Fausthandschuhe wieder an, ergriff die Leine und lenkte das Pferd an der Schlucht entlang. Aber sie waren noch nicht hundert Schritte weit gefahren, als das Pferd wieder jählings stehen blieb. Es hatte wieder eine Schlucht vor sich.
Nikita stieg wieder aus und begann wieder im Schnee umherzuwaten. Das dauerte ziemlich lange. Endlich erschien er wieder, und zwar von derjenigen Seite, welche der, nach der er sich entfernt hatte, gerade entgegengesetzt war.
„Wasili Andrejitsch, wo sind Sie?“ rief er.
„Hier,“ antwortete Wasili Andrejitsch. „Nun, wie steht's?“
„Es ist nichts zu unterscheiden. Es ist zu dunkel. Überall Schluchten. Wir müssen wieder gegen den Wind fahren.“
Wieder fuhren sie eine Strecke; wieder ging Nikita im Schnee umher und fiel dabei; wieder setzte er sich in den Schlitten; wieder ging er und fiel; und endlich blieb er, keuchend vor Erschöpfung, bei dem Schlitten stehen.
„Nun, was gibt's?“ fragte Wasili Andrejitsch.
„Ja, was gibt's! Ich bin ganz matt. Und das Pferd kann auch nicht mehr.“
„Was sollen wir nun also tun?“
„Warten Sie einen Augenblick.“