Ei was, schön ist's dort in Rußland? sagte Trossenko; er fragte nach Rußland, wie man nach China oder Japan fragt.

Das will ich meinen, was wir dort in zwei Monaten Champagner getrunken haben, furchtbar!

Was Sie sagen! Sie haben gewiß Limonade getrunken. Ich würde schon loslegen, damit die Leute wüßten, wie die Kaukasier trinken! Ich würde den Ruf schon wahr machen. Ich würde zeigen, wie man trinkt ... Was, Bolchow? fügte er hinzu.

Du bist ja doch schon zehn Jahre im Kaukasus, Onkelchen, sagte Bolchow, denkst du noch, was Jermolow gesagt hat? ... Abram Iljitsch aber ist erst sechs ...

Warum nicht gar! zehn? ... Es werden bald sechzehn.

Laß doch Salvai bringen, Bolchow, es ist feucht, brr ... Was? fügte er lächelnd hinzu. Wir trinken, Major!

Der Major aber war schon das erste Mal, als der alte Kapitän sich an ihn wandte, ärgerlich gewesen. Jetzt wurde er sichtlich böse und suchte in seiner eignen Würde Zuflucht. Er summte ein Liedchen vor sich hin und sah wieder nach der Uhr.

Ich komme sowieso niemals wieder hin, fuhr Trossenko fort, ohne dem schmollenden Major Aufmerksamkeit zu schenken. Ich hab's verlernt, russisch zu gehen und zu sprechen. Was für ein Wundertier ist da gekommen? werden die Leute sagen. Asien wird es heißen. Nicht wahr, Nikolaj Fjodorowitsch? Was sollte ich auch in Rußland? Mir ist's gleich, einmal wird man doch totgeschossen. Dann werden die Leute fragen: Wo ist Trossenko? Totgeschossen. Was werden Sie dann mit der achten Kompagnie anfangen, he? fügte er hinzu, immer zu dem Major gewandt.

Man schicke den Dienstthuenden vom Bataillon! schrie Kirssanow, ohne dem Kapitän zu antworten, obwohl er, wie ich auch diesmal überzeugt war, gar nicht nötig hatte, irgend einen Befehl zu erteilen.