»Pfui Teufel,« sagte der Panther.
»Weil in ihrem Blut der Gott selbst enthalten war.«
»Stierblut,« fiel Adrian, sich plötzlich erinnernd, ein.
»Ja, Stierblut, weil der Gott in der Gestalt eines Stieres erschien und man somit seine Substanz in sich aufnahm – aber bitte, lesen Sie es lieber in Ihrem Bachofen nach, ich habe nicht die Absicht, hier weitere Vorträge zu halten.«
Adrian nahm einen Zettel aus seinem Gewande und notierte sich etwas. Der Panther hatte derweil nachgedacht und sagte bedächtig:
»Es wäre eigentlich doch nicht so übel!« Dann stand er auf und reckte sich. Adrian faßte ihn am Arm.
»Kommen Sie, Panther! – Tanzen wir, rasen wir, stürzen wir uns unter die Mänaden.«
»Gebt nur acht, daß sie euch nicht zerreißen,« bemerkte der Philosoph friedfertig.
Und die beiden tauchten in dem tobenden Chaos unter, das noch eine Zeitlang fortwogte und sich dann allmählich in erhitzte und ermattete Einzelgestalten auflöste – –