„Ich nehme an,“ sagte dieser, starr vor sich hinblickend, und schnell leerte er noch ein Glas.
„Wer gewinnt,“ rief der Dragonerofficier, „zahlt also hundert Louisd'or und hat das alleinige Recht der Dame, um die es sich handelt, die Cour zu machen. Der Andere darf auf sein Ehrenwort nie wieder mit ihr sprechen.“
Fragend blickte Herr von Rantow, welcher die Karten noch immer nicht ergriffen hatte, auf Herrn von Büchenfeld.
„Angenommen,“ sagte Dieser, griff mit einer etwas unsicheren Bewegung nach dem Spiel und hob ab.
„Drei,“ sagte Herr von Rantow, — dann coupirte und zeigte ein Aß.
„Du giebst,“ sagte der Lieutenant immer in demselben dumpfen Ton.
Das Spiel begann. In rascher Folge legte Herr von Rantow mehrere Male den König auf, und nach wenigen Abzügen hatte er die Partie gewonnen.
Höhnisch lachte Herr von Büchenfeld laut auf.
„Du hast das schöne Fräulein Cohnheim gewonnen!“ rief er, die Karten durcheinander werfend, — „ich gratulire Dir!“ — er sank auf seinen Stuhl zurück, sein Haupt fiel müde auf die Brust nieder.
Herr von Rantow zuckte zusammen.