„Immer weiter,“ sagte der Kaiser.

Der Marschall fuhr fort, die nächste Depesche ergreifend.

„Marschall Canrobert an das Kriegs-Ministerium in Paris.

Ich habe weder Kochtöpfe, noch Näpfe, die Kranken sind von Allem entblößt. Wir haben weder Betten, noch Hemden, noch Schuhe.“

„Endlich die letzte,“ sagte der Kaiser, indem er dem Marschall eine
Depesche reichte, die er noch zurückbehalten hatte.

Marschall Leboeuf las immer in demselben ruhigen, gleichmäßigen Ton:

„General Michel an das Kriegs-Ministerium in Paris.

Angekommen zu Belfort, meine Brigade nicht gefunden, Divisionsgeneral nicht gefunden. Was soll ich machen? Ich weiß nicht, wo meine Regimenter sind.“

Mit einem Satz sprang der Prinz zu dem Kaiser heran.

„Dieser General,“ rief er, „welcher im Angesicht des Feindes seine Armee sucht, das ist das Schlußwort aller dieser Lächerlichkeit, einer Lächerlichkeit, welche aber zugleich die furchtbarste Tragödie in sich schließt, da sie der Untergang Frankreichs und des Kaiserreichs sein wird. Ich will hier nichts mehr sehen und hören, ich verlasse die Stadt und beziehe mein Zelt im Lager; wenn ich länger in diesem Hauptquartier bleibe, so wird der Wahnsinn mein Gehirn erfassen.“